September 8

Bornholm again-11

Wenn man dann einmal im Museumsfieber ist, dann macht man auch gleich weiter. Heute war es „Bornholms Natur“ in Aakirkeby.

Es war ein Besuch mit Umwegen. Wir haben bei den anderen Museumsbesuchen immer den Hund auf einem schattigen Parkplatz bei leicht geöffnetem Fenster im Auto lassen können, hier sind Höchsttemperaturen von 18, 19° im Schatten, da ist das überhaupt kein Problem. Dummerweise sind nicht nur die Parkplätze am Museum sondern auch die in der Nähe sowas von sonnig, dass wir den Hund so nicht im Auto lassen konnten. Der nächste Schattenparkplatz war so weit weg, dass wir auch keine Lust hatten, das alles zurückzulaufen. Also sind wir die 15 km zu unserem Feriendomizil zurückgefahren, haben die Fahrräder aufs Auto gepackt und sind noch mal hin, haben im Ort einen wunderbaren öffentlichen Parkplatz gefunden mit vielen großen Bäumen und sind dann den Weg mit dem Rad zum Museum, was ausserhalb des Ortskerns liegt, geradelt.

Das Gebäude ist interessant. Leider habe ich versäumt, ein Foto zu machen, aber das könnt ihr hier ansehen.

Das Haus ist verkleidet mit Bornholmer Granit.

Das Museum zeigt sehr anschaulich die Entwicklung der Insel seit 170.000.000 Jahren vor Christus  (ja, Gott, die 2000 Jahre danach kann man dann auch vernachlässigen)

Die Show beginnt mit einem Zeitreise-Film in einem kleinen Kinosaal, in dem beim Erdbeben die ganze Bodenplatte mitwackelt.

Danach geht man millionenjahreweise durch die Ausstellung, die informativ ist, aber auch diverse „mitmach- Elemente“ für die Kinder hat.

Ein paar Terrarien / Aquarien dazu und für die Jugend dann auch noch ein paar Dinosaurier- Modelle draussen.

Und Infos über die Tier- und Pflanzenwelt an den verschiedenen Plätzen der Insel.

Gut gelungen, das Museum. 🙂

dino

 

September 8

Bornholm again-10

Halbzeit. Eigentlich wäre Viertelzeit auch in Ordnung.

Wir waren heute im Bornholmer Kunstmuseum

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Wir sind schon oft daran vorbeigefahren, an den Helligsdom Klippen, nördlich von Gudhjem. Aber irgendwie hat es nie gepasst, man hat ja im Urlaub auch so viel anderes zu tun:)

Und, ehrlich gesagt, wenn man so daran vorbeifährt und das Gebäude von aussen sieht, dann geht man lieber an den Klippen spazieren,kunstmuseum-aussen

Aber in diesem Urlaub sollte es sein.

Was mir wieder aufgefallen ist: Die Freundlichkeit schon an de Kasse. Die Dame hat den Übersichtsplan erst mal erklärt, bevor sie uns den gegeben hat,  Das war im Bornholm-Museum in Rønne auch schon so gewesen. Das ist sehr gastfreundlich, man fühlt sich willkommen geheißen.

Der freundliche Audioguide hat uns im Foyer erst mal die Besonderheiten des Baus erklärt, und schon fand man es gar nicht mehr so hässlich.

Die Architektur ist der Landschaft angepasst, ein langes und schmales Gebäude, dass zum Meer hin abfällt und dann auch mehr Etagen bekommt.

gang-innen

Von innen ist es sehr hell und sonnig,  rechts und links des Ganges sind die Ausstellungsräume, zum Teil verschachtelt, und in der Farbgebung der Umgebung angepasst. Der erste Raum noch sandfarben, danach ist jeder Raum in einem anderem Blau gehalten.

Die Bilder und Skulpturen sind durchweg von Bornholmer Künstlern, was nicht bedeuten muss, dass sie auch Bornholmer sind. Viele sind im Sommer hier gewesen bzw. haben während der Nazizeit dauerhaft hier gelebt. Nach 1945 wurde die Insel dann wieder leerer.

Am Ende der Ausstellungsräume im untersten Stockwerk gibt es dann einen langen Gang nach draussen mit Aussicht auf das Meer.

gang

 

September 6

Bornholm again-9

Schönes Wetter hatten wir heute 🙂

Wir haben einen Ausflug gemacht an die Westseite der Insel, da gab noch einiges, was wir noch nicht gesehen hatten.

Wir sind quer über die Insel gefahren nach Hasle. Dort waren wir schon mal bei unserem ersten Urlaub hier und hatten dort den ersten Hering aus einer Røgerie gekauft.

Diese Røgerie ist ein Ziel für Touristen, es gibt mittags ein Fischbuffet für kleines Geld, und bei dem schönen Wetter hat man natürlich die Möglichkeit, draussen zu sitzen. und viele Turist- Busser.

Ich glaube, es gibt nirgendwo sonst eine so hohe Schornsteindichte

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Und dass die dänische Fahne gerade so schön flatterte, ist der pure Zufall gewesen 🙂

Danach sind wir eine kleine Küstenstrasse nach Norden entlangfahren und kamen nach Helligpedere. Ein Ort mit einem kleinen alten Hafen, ehemals Fischereihafen, wird aber so wohl  nicht mehr genutzt. Und dort geht es dann an der Straße gleich ziemlich steil nach oben. Alles Häuser mit unverbaubarer Aussicht. Aber auch alles sehr ursprünglich.

helligpedere

 

Und dann mussten wir natürlich noch Hammershus Havn sehen. Bei unseren Besuchen auf der alten Festung haben wir von oben immer einen kleinen Hafen gesehen, heute dann auch mal nicht von oben.

Hammershus Havn

Der Hafen ist eher schlicht, die gesamte Küste von Hasle bis hier steinig, felsig, zum Baden nicht geeignet. Aber so schön anzusehen.

Meine ein-Foto-pro-Beitrag- Regel ist hiermit endgültig gebrochen 🙂

 

September 5

Bornholm again-8

Gestern Abend und in der Nacht hat es noch mächtig geregnet. Fernsehen konnte man nicht mehr, da war zu viel Wasser vor der Satellitenschüssel.

Heute morgen bin ich dann bei bedecktem Himmel aufgestanden, aber als ich mit dem Hund unterwegs war, hatten wir schon das:

 

Himmelmorgens

Das sah schon sehr freundlich aus, Frühstück gab es dann auf der Terrasse. Am Nachmittag einen Ausflug mit dem Rad zum Leuchtturm nach Dueodde, leider ist der Turm montags nicht für Besucher geöffnet.

Leuchtturm

Er sieht schon gut aus.

Es gibt fast daneben auch noch einen alten Leuchtturm, der ist an ein Haus angebaut, nicht sehr hoch, vielleicht 20 m.

Der ist richtig hässlich, sieht aus wie ein Turm auf dem Mauerstreifen früher. Das Haus war til salg, zu verkaufen, nun  ist es auch solgt, also verkauft.

Wir sind noch ein bisschen durch den Wald gefahren, haben dann am Abend den Spaziergang mit dem Hund am Strand gemacht. Leider haben wir zu spät gemerkt, dass das ganze Ufer voll mit braunem Tang war. Die sah aus…Aber sie hatte Spaß, und mit dem Trocknen ist auch das Zeug aus dem Fell gefallen.

Und den schönen Himmel will ich nicht vorenthalten:

Wolken

September 4

Bornholm again-7

Ja, was soll ich sagen? Regenwetter. Es hat gestern Abend angefangen und seitdem nicht mehr aufgehört. Der Hund war heute morgen nicht so mutig wie heute Abend, heute Abend haben wir uns glatte 70 m vom Grundstück entfernt. Naja, nasser Hund ist ja auch nicht so doll.

Es war der ideale Tag, um Dinge zu tun, die man schon immer tun wollte. Der Gatte hat z.B. Bilder sortiert. Ich habe mich mit den Stricknadeln beschäftigt und am Nachmittag Apfelpfannkuchen mit Zimtzucker aus Bornholm Äpfeln gemacht. War lecker.

Morgen soll es etwas besser werden, und, wetteronline sagt, ab Dienstag wieder spätsommerlich.

Bis dahin erfreuen wir uns an dem Bild von vorgestern 🙂

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