Kein Schnee in Berlin

Deshalb habe ich beschlossen, einen Schneemann zu sticken, wenn man schon keinen bauen kann. Ist er nicht niedlich?

Einen Tannenbaum habe ich über Weihnachten auch noch geschafft, mit Äpfeln, das Gegenstück zu dem anderen, den ich neulich gezeigt habe. Beides sind wieder Entwürfe von LKE.

Lange nichts gezeigt

Das lag daran, dass es eigentlich nichts gab. der Zauberbaum ist gerahmt, sieht schön aus, steht jedoch in Folie verpackt rum und wartet darauf, dass der Flur und das Treppenhaus mit der blauen Treppe gestrichen wird. Dann erst bekommt er seinen Platz. Hat er ja auch verdient, dass erst die Umgebung für ihn hergerichtet wird.

Socken habe ich gestrickt, 08/15 Stinos für das Gör, sind schön geworden, tät ich ja auch zeigen, aber leider macht meine Kamera das im Moment nicht so mit, alles auf der rechten Seite hat einen Schleier.
Den LKE Streublumenkranz habe ich im Urlaub gestickt:

Und dann noch „Marlowe“ Socken, ich dachte für ein Muster, das den Namen eines Detektivs trägt, ist der Zauberball mit Namen „Licht und Schatten“ genau richtig.

Das Muster habe ich auf 18 Maschen pro Nadel erweitert, irgendwie muss man ja auf Schuhgröße 45 kommen. Und ich habe, anders, als es von der Designerin gedacht war, 2 gleiche Socken gestrickt.

Der Zauberbaum

Ich glaube, es ist 3 Jahre her, als Monika fragte, ob nicht jemand ihren Zauberbaum übernehmen möchte. Irgendwie hatte sie Sorge, dass er bei ihr zum Ufo wird. Ich war gerade im Dahlbeck- Fieber und schrie „hier“. Der Baum war zu 80% fertig, von der äusseren Borte gab es ein paar Stiche. Der Baum war schnell fertig gestickt, die äussere Borte war nicht so prickelnd und die innere besteht zu großen Teilen aus Backstitches, die Blüten auch aus halben Kreuzstichen. Am Alphabet und an der Zahlenreihe ebenso. Das war mir zu langweilig, und es gab ja auch noch das eine oder andere zu sticken, der Zauberbaum rutschte auf der To-Do-Liste immer weiter nach hinten. Und als er wieder rausgeholt wurde, wusste ich noch nicht, dass ich eine neue Brille brauchte. Ich habe es einfach nicht gesehen. Nachdem ich dann irgendwann erkannt habe, dass der Gang zum Optiker helfen würde, ging es gut von der Hand. Den letzten Stand habe ich vor 2 Wochen gezeigt, da bin ich eigentlich ganz zufrieden. Jetzt geht er dann erst mal zum rahmen.

Das hat natürlich motiviert, und ich habe das nächste Ufo rausgeholt. Einer der Marktstände von Permin.

 

Perlen und ein UFO

So heiß und schwül, wie das letzte Woche war, kann man ja kein Strickzeug anfassen, aber Rocailles verhäkeln macht dann Spaß. Man hat nicht so viel auf dem Schoß liegen.

Hier hatte mir die Kombination von schwarzen böhmischen Glasschliffperlen mit kleineren grünen Rocailles so gut gefallen, es hat sich auch gut gehäkelt, ich hatte zu viele aufgefädelt, und so wird es eine Kette und noch ein Armband geben. Die Kette werde ich wohl zum Weihnachtsgeschenk machen, ich weiß aber noch nicht für wen, und das Armband wird wohl meines werden.

Und die Erfolge im Sticken durch die neue Lesebrille haben mir doch Mut gemacht, ein Ufo wieder vorzuholen, den „Zauberbaum“ von Christiane Dahlbeck. Mein Problem waren nämlich die ganzen kleinen Steppstiche in den Ranken, das geht nun auch zügig voran. Eigentlich ist es auch gar nicht mehr so viel. Der soll bei uns an der Treppe hängen, die Treppe ist nämlich in dem hellen Blau gestrichen. Bin mal gespannt, was ich da für den Rahmen hinlegen muss.