Bornholm 2017- mit Uncas, die Zweite

Also, diese Wetter- Apps werden ja für mein Gefühl von Psychologen gefüttert. Die sagen in der App voraus, dass den ganzen Tag über 90%ige Regenwahrscheinlichkeit ist, Facebook sagt dir „Marion, bleibe heute besser im Trocknen, für Nexø ist Regen vorausgesagt“, und seit gestern überlegst du, wie du denn den Tag gestalten wirst.

Es hat gestern Abend auch doll geregnet, und ich war froh, dass wir nicht unterwegs waren. Wir haben hier im Haus sogar eine Schüssel aufstellen müssen, es hat so stark geregnet, dass es durchs Dach getropft hat an einer Stelle.  Nicht schlimm. nur wenige Tropfen, aber das Laminat freut sich ja auch nicht, wenn da Wasser drauf steht.

Heute morgen war es trübe, aber in Ordnung, am Mittag hatte man fast das Gefühl, die Sonne käme durch. Fast. Und man hat sich gefreut, weil die Erwartungshaltung bei weitem übertroffen wurde.

Wir waren aber der Meinung, dass der ausgiebige Strandspaziergang gleich mittags stattfinden sollte und nicht erst am Abend.

Die Ostsee war deutlich aufgewühlt, stürmisch, der Strand war schmäler.

 

 

 

 

 

Dadurch, dass sich durch den starken Regen ganze Seenlandschaften gebildet hatten, war der Strand noch schmäler, und es hatte eine Stimmung, dass man die Piratenflagge gesucht hat..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photoshooting mit Uncas musste auch wieder sein.

Er wurde positioniert an einer kleinen Düne,  hat super gesessen, leider hatte er den Kopf nicht in die richtige Richtung gedreht. Was macht der  Fotograf? Richtig, er ruft den Hund beim Namen. In der Erwartung, dass der Hund wie ein Mensch den Kopf zum Fotografen dreht. Der Hund hat sich aber gefreut, dass er mit dem Ruf „Uncas“ aus seiner Haltung erlöst wurde und ist voller Freude auf den im Sand hockenden Fotografen zu gerannt 🙂

Das ist das Ergebnis:

Bei dem Anblick haben wir dann doch den Heimweg angetreten, und das war auch eine gute Entscheidung.

Aber: wir waren knapp 3 Stunden am Strand an einem Tag, der von der Wettervorhersage ganz schlecht vorausgesagt wurde.

 

Bornholm 2017- mit Uncas

Seit Ende Juli lebt Uncas, ein Australian Shephard, in unserer Familie. Das ist das schöne Tier im header. Wenn man einmal einen Hund hatte, dann fehlt einem sehr viel, wenn der Hund nicht mehr da ist.

Es ist aber auch nicht leicht, einen passenden Hund zu finden, aber: „Kommt Zeit, kommt Hund“. Uncas habe wir von einer sehr netten Familie übernommen, die sich schweren Herzens entscheiden musste, ihn abzugeben, aber sich sehr genau angesehen haben, in welche Familie er kommt. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung, und als sie ihn uns gebracht hatten und sich dann von ihm verabschiedet hatten, hat es mich sehr berührt.

In unserer Familie wird der Hund abwechselnd als 6er im Lotto oder als Wunder bezeichnet.

Er hat sich problemlos eingelebt und ist bei allen beliebt. Er ist ein Hingucker, nicht nur optisch, sondern auch vom Wesen.

 

Wie auch immer, am Sonntag haben wir ihn mit nach Bornholm genommen.

Unseren VW Bus kannte er schon, und er hat auch die Unruhe beim Packen gespürt und sich am Sonntag früh schon mal vorsichtshalber ins Auto gesetzt 🙂

Die Fahrt auf der Fähre hat er entspannt über sich ergehen lassen, das Treppenlaufen im Pulk von Menschen hat ihn überhaupt nicht irritiert, die anderen Hunde auch nicht.

Es hieß mal, die Hunde müssten auf den Fähren Maulkorb tragen, ich hatte vorsichtshalber noch so ein weiches Klettverschluss- Ding gekauft, aber keiner der Hunde hatte so was an.

Wer weiß, wie es nächstes Jahr sein wird, wenn Stena Line die Route übernimmt.

Das Ferienhaus findet er gut, den großen Garten auch. Den Wald drumrum hat er leider am Montag gleich ausgenutzt, um auf Kaninchenjagd zu gehen, das Kaninchen hat überlebt, der Hund kam wieder. Trotzdem waren wir ganz schön erschrocken und beobachten ihn mehr bzw., wenn wir wissen, dass wir nicht immer ein Auge auf ihn haben können, muss er zwischendrin eben an die Leine.

Es ist halt mitten im Wald.

Aber nach einem relativ kurzen Spaziergang sind wir am Strand, da läuft er frei. Am ersten Tag habe ich so gedacht, sein zweiter Name kann nicht Neptun sein, Pfoten im Wasser wurden schnell wieder rausgezogen, es hätte nur noch gefehlt, dass er „Huch“ sagt.

Am nächsten Tag hatte er das abgelegt und war viel im Wasser. Besonders begeistert war ich, als er sich mit dem nassen Fell im Sand gesuhlt hat.

Von dem Sand hatten wir am nächsten Morgen alle noch was.

Fotoshootings am Strand gab es natürlich auch. das Bild im Header hat der Gatte gemacht, und dieses hier auch:

 

 

 

 

Und dieser Schnappschuss ist von mir.

Bornholm again- 19+20+Ende

Hier erst einmal das vorgestern versprochene Bild von der Kirche von Ibsker.

Sie sieht schon so aus, also ob man im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert hätte.

Gestern war dann noch mal ein ausgiebiger Strandspaziergang angesagt, die Sonne schien, wenn es auch nicht mehr so warm war wie in den vergangenen Wochen.

Bei der Gelegenheit habe ich meine Insel gefunden 🙂

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Heute gibt es noch mal einen Ausflug über die Insel, danach ist Packen angesagt.

Die Kinder sind vorgewarnt, dass wir morgen zurückkommen.

Und den hier habe ich heute früh gesehen, die hatten sich heute früh noch rar gemacht.

Niedlich sehen sie ja aus…

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Bornholm again-18

Wir mussten heute noch mal Richtung Svaneke fahren. Wir wollten hier und dort noch mal anhalten, ein paar Schritte spazieren gehen, vielleicht einen Moment am Wasser sitzen und die Sonne aufs Hirn scheinen lassen.

So viel Kraft ist da ja nicht mehr dahinter, das war im Juni- Urlaub kurz vor der Sonnenwende ganz anders.

Außerdem wollten wir endlich mal die Kirche von Svaneke von innen sehen. Es gibt einige schöne Fotos von aussen, aber innen waren wir nie.

Also haben wir uns auf den Weg gemacht, erst die Kirche von Ibsker ansehen, von der wir glaubten, dass wir die bisher ausgelassen haben.

Als wir davor standen, waren wir uns sicher, dass wir sie doch schon kannten, und als wir innen waren, wurde der Verdacht bestätigt.

Offensichtlich habe ich das aber hier im Blog nicht dokumentiert.

Mal schauen, ob der Gatte, der viel schönere Bilder macht, noch eine Aussenansicht spendiert, die ich später einfüge, ich kann erst mal nur die Orgel zeigen.

ibskirke Das ist doch auch mal eine schöne Orgel, oder?

Ich finde diese Messingleuchter so schön, die man hier und auch in Norddeutschland in fast jeder Kirche findet.

Danach: Ab nach Svaneke, Kirche gucken.svaneke-kirche1

Wirklich, das ist die Originalfarbe. Ein so schönes intensives rot.

Wollt ihr mal den Turm aus der Nähe sehen?

svaneke-kirchturm

Hier ist der Glockenturm an das Kirchenschiff angebaut. Es gibt einige Kirchen auf der Insel mit separatem Glockenturm.

Schöne Kirche, oder?

Leider wieder verschlossen.

Tja, irgendwann kommen wir da schon noch rein.

 

Und dann gibt es immer wieder Rapsfelder, die mit weißem Raps durchsetzt sind, Der „Wow-ist-das-gelb-Effekt“ bleibt aus, dafür sind die weniger geruchsintensiv.

Und vom Farb- Eindruck sehr interessant.

raps

 

Bornholm again-17

Heute? nix weiter.

Am Morgen mit dem Hund den Wald genossen.

wald

Über Mittag in der Sonne gesessen, aber nicht so lange, wurde zu heiß.

Danach Fahrrad gefahren, Mitbringsel gekauft, da kann ich aber nicht erklären, was es ist, Feind liest mit.

Und dann noch einen Fahrrad- Abstecher nach Balka zum Strand gemacht.

Der ist im Sommer bestimmt richtig voll. Schöner, feiner Sand, von dem man dann zu Hause auch noch was hat 🙂

Balka Strand ist bei Familien mit Kindern sehr beliebt, weil es sehr flach ins Wasser geht.

balka-strand