Bornholm, die erste

Haus Da sind wir nun, nach einer entspannten Fahrt gestern (o.k., die wegen des umgestürzten Baumes gesperrte Straße hat unseren Zeitpuffer erheblich reduziert) und nach einer gut dreistündigen Fahrt mit der Fähre haben wir unser Ferienhaus gefunden und fühlen uns hier wohl. Es liegt mitten im Wald, und es ist so ruhig, dass man Richtung Straße schaut, wenn mal ein Auto vorbeifährt. Wald 1 Wenn man vom Haus aus einen Waldspaziergang macht, ca. 600 m, durch Kiefern, Moos, Pilze (ich habe ja keine Ahnung von Pilzen, aber Pilzsammler hätten ihre wahre Freude, sie müssen sich nur bücken), dann wird der Wald irgendwann zur Düne. Wald 2 Und wenn man dann noch ein bisschen weitergeht, dann hat man das:Strand1 Strand2 Der Hund dreht vorher schon am Rad, ich glaube sie riecht das Meer. Dann holt sie erst mal ein Stöckchen (in diesem Fall hat dann erst mal ein downgrade stattgefunden, ich wollte mit dem Hund spielen und ihn nicht erschlagen

Ostern

Das war ein Urlaub, das glaubt ja keiner. Angefangen hat es etwas vermurkst, erst meinte der große Sohn, er hätte keine Lust mit uns mitzufahren, wir haben uns auf Teilzeit geeinigt und ein Wochenendticket nach Berlin zurück. Montag vor Ostern sollte es losgehen, damit man, wenn man bis Freitag nachmittag arbeit, noch ausreichend Zeit für die Vorbereitungen hat. Aber pünktlich am Freitag Nachmittag nach Schließen der Autowerkstatt unseres Vertrauenes hat das große Auto den Geist aufgegeben. Nicht schön, aber es gibt Schlimmeres. Also mussten wir bis Montag früh warten, was die Werkstatt sagt. Das Auto war tatsächlich am Montag abend fertig, und wir konnten Dienstag losfahren, ausgestattet mit Regenjacken, warmen Pullovern und allem, was man für einen Nordseeurlaub im Frühjahr so braucht. Nach Ankunft in Österdeichstrich sind wir erst mal im Auto sitzengeblieben, weil gerade ein solcher Regenguss vom Himmel kam, dass es nicht möglich war zum Haus zu gelangen. Wir winkten unseren Vermietern zu, die an ihrem Küchenfenster standen, die winkten zurück, das war es erst einmal.Und ab Mittwoch morgen hatten wir das beste Wetter, was man sich vorstellen konnte, das glaubt einem eigentlich keiner. Der Strand von Büsum sah so aus:

Jeder, der Büsum im Sommer kennt, weiss, wie viele Strandkörbe auf der Wiese dort stehen, und weiß auch, wie voll es ist. Kurz und gut: Es war ruhig, es war zum Teil sommerlich warm. wir haben in Warwerort auf dem Deich gesessen und in Westerdeichstrich die Strandmuschel aufgebaut, ich habe Kinder gesehen, die dann wenigstens bis zum Boppes in Wasser sind, eigentlich war es fast wie Sommerurlaub. Was einen in bisschen irritierte, war, dass die Bäume noch nicht so dicht belaubt waren, es war nur ein grüner Schleier vorhanden. Und die Mohnblumen, die sich bei näherem Betrachten als aufgeblühte rote Tulpen entpuppten.

Ein Hafenfoto gehört dazu, diesmal bei Ebbe im Büsumer Museumshafen.

Mann und Söhne waren am Karfreitag auf Helgoland, und wie es sich gehört, habe ich Fotos vom abfahrenden Schiff an der Hafenausfahrt gemacht.

Den Tag habe ich vertrödelt und mit dem Hund verspaziert, diese kleinen Lämmer, die überall rumhüpften, sind ja wirklich zu niedlich und auch total furchtlos. Der Hund hat sie nicht gehindert, an uns ranzukommen.


Süß, oder? Noch eins für Schaf- Fans? Bitte schön:

Und Abends habe ich gestrickt. Erst mal das angefangene fertiggestellt: Das soll ja sein, das waren diese Socken, bei denen ich das Muster etwas dröge fand, aber als ich sie dann angezogen hatte, war ich sofort einig mit den Socken.

Dann fiel mir am Gründonnerstag ein, dass ich noch ein Ostergeschenk brauche und habe durchgestartet, es hat geklappt.

Und dann habe ich die Entrelac socks fertig gemacht, und ich muss mal sagen, wenn man die Technik gefressen hat, macht das süchtig.

Seit gestern sind wir wieder zu Hause, das Wetter ist wieder „der Jahreszeit entsprechend“, der Garten ist in der Zwischenzeit explodiert, und ab Montag geht der „Ernst des Lebens“ wieder los. Hoffentlich kann man sich den Urlaub noch eine Woche wenigstens „im Kopf“ behalten.