Lichtgrenze 2014

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Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls wird der Verlauf der Berliner Mauer mit 8000 Helium -gefüllten und beleuchteten Ballons markiert. Seit gestern Abend läuft die Aktion,  morgen Abend werden alle Ballons in den Himmel, also in die Freiheit entlassen.

Das Event morgen schaue ich mir lieber im Fernsehen an, ich mag gar nicht daran denken, wie voll das morgen in der Stadt sein wird.

Heute mit Einbruch der Dämmerung sind wir los, zur Oberbaumbrücke, die mit ihren Türmen für mich die schönste Brücke der Stadt ist.

Das ist das südliche Ende der Lichtgrenze.

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Klar war es voll auf den Strassen, Autos, Radfahrer, Fußgänger. Auf dem Mittelstreifen standen jede Menge Hobbyfotografen mit Stativen.

Ein Mensch hatte seine Leiter mitgebracht, der hatte auf einmal ganz viele Freunde 🙂

IMG_2071Es war noch nicht ganz dunkel, trotzdem war die Linie, die die Lampen bildete schon ziemlich markant.

IMG_2076IMG_2077Und es war wirklich Glück, wenn man an der East Side Gallery etwas mit Ballon und ohne  Menschen fotografieren konnte.

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Mit der Dunkelheit wurde es schöner, aber für eine Schnappschussfotografin wie mich eigentlich nicht mehr so fototauglich.

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Beeindruckend war das, aber man müsste sich das aus der Luft ansehen können….

 

 

 

Dahlienfeuer

Ich war ja nicht das erste Mal zum „Dahlienfeuer“ im Britzer Garten, aber es ist immer wieder schön.



Diese hier will noch eine groß werden und die auf dem Bild unten heißen „Orchideen- Dahlien“. Da war mein erster Gedanke, da soll wohl der Mangel an Optik durch den Namen ausgeglichen werden.






Potsdamer Schlössernacht 2011

Die Potsdamer Schlössernacht findet jedes Jahr im August statt, beginnt am späten Nachmittag, dieses Jahr bei herrlichem Sonnenschein und ausgeprägtem Mückenflug, und endet nach Mitternacht mit einem wunderschönen Feuerwerk.

Schloß Sanssouci von der Parkseite. Die im Sommer meistens offenstehenden Glastüren sind der Abschluß von kleinen Nischen, in denen Feigenbäumewachsen.

Bei Kälte hat dann jeder Feigenbaum sein eigenes Treibhaus.

Am Springbrunnen kann man ungefähr erkennen, wie voll es am Beginn schon war.

1 ct für jedes Foto, was an dem Abend gemacht wurde, und ich wäre reich!

Die Beete waren schön bepflanzt, bei meinen bisherigen Sanssouci – Besuchen war ich immer etwas enttäuscht, weil es nur grüne Wiesen gab.

Dieses würde ich auch als Sommer- Pavillion nehmen, das chinesische Haus.

Es erstrahlte im schönsten Glanz, die Lichtverhältnisse waren günstig, die Sonne ging gerade unter.

Und hier könnte man dann sein Tässchen Tee trinken, aus feinstem Porzellan…

Im ganzen Park hat man immer wieder Leute gefunden, die gekleidet waren wie diese hier.

Das hatte manchmal etwas Flash- mob -artiges. Auf einmal standen mehrere Leute zusammen und fingen an, eine Theaterszene aufzuführen oder zu singen. Die Dame oben und der Herr unten haben einige Duette zum Besten gegeben.

Je nach Lust und Laune bleiben die Leute stehen oder gehen weiter.

Am Besten waren die beiden Edeldamen, die einen Herrn ansprachen, d.h. die eine sprach in an im Auftrag ihrer Freundin. Als sie meinte, der Herr dürfe jetzt ihrer Freundin die Reverenz erweisen, sah man deutlich die Fragezeichen auf seiner Stirn. Als er noch einmal dazu aufgefordert wurde, kam von ihm ein deutliches „Tach auch“.

Und in dem riesigen Park gab es dann immer noch Fleckchen, an denen nur wenige Menschen zu finden sind.

Die Park- Gärtnerei konnte man auch besichtigen. Sehr schön fand ich die Spinnenblume, die kannte ich bis dahin noch nicht, und der Mangold mit den bunten Stielen hatte es mir auch angetan.

Und dann kam die Dunkelheit. Erste Ermüdungserscheinungen an den Füssen traten auf.

Das Neue Palais mit einem der beiden Springbrunnen davor

Und dann der Versuch, Sanssouci by night zu fotografieren.

Das Feuerwerk um 00:30 war ein schöner Abschluss, der Heimweg problemlos, der Shuttlebus zum Parkplatz gut durchorganisiert. Kurz nach 2 waren wir zu Hause, müde, aber guter Stimmung.