An diesem Tag hatte ich noch bis nachmittags Zeit, ich mußte erst gegen 16 Uhr am Flughafen sein, einer Kollegin ging es ebenso. Also hat man sich verabredet, das Gepäck am CAT-Bahnhof in Wien Mitte schon aufgegeben und sich mit Hilfe eines Stadtplans und der eigenen Füße auf den Weg zum Hundertwasserhaus gemachtEs war gut, daß wir zeitig dort waren,

es war ruhig in der Ausstellung. Es gab keine Leute, die vor den Bildern standen (außer uns).

Hundertwasser hat die Theorie vertreten, daß ebene Böden nicht natürlich sind. Im und vor dem Haus findet man hügelige, unebene Bden aus den unterschiedlichsten Materialien und Farben.

Außerdem war er ein Freund des „Baummieters“. Man soll am Haus, an der Fassade einem Baum Gelegenheit geben, sich festzuwurzeln. Der Baum zahlt seine Miete, indem er für frische Luft und ein angenehmes Ambiente sorgt, er spendet im Sommer Schatten, außerdem hätte die Hausfrau weniger zu putzen, weil er den Staub fernhält (das allerdings möchte ich so nicht unterschreiben).

Entspannen konnte man hier: In einem wunderschön angelegten Gartencafé, das die unterschiedlichsten Tische, Stühle und Bodenbeläge hatte. Angenehm schattig, mit schönen Blumen und einem netten Essen.

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