Bornholm 2017- mit Uncas- und Ende

Ja, das war es dann leider schon wieder, man hätte vielleicht doch noch eine Woche dranhängen sollen. Das Wetter war leider wesentlich schlechter als letztes Jahr im September. Wir sind ja nicht zimperlich, Regen und Sturm gehört zur See dazu. Aber diese Orkan, dieser Sebastian, das war nicht mehr schön. Es sind halt nur Sommerhäuser, nicht massiv gebaut, und rundherum ist Wald.

Da bleibt man nachts denn schon wach, bzw., wenn man im Bett war, steht man nach einer Stunde Schlaflosigkeit wieder auf.

Am nächsten Tag wurde man vom süßen Sound der Kettensägen geweckt , der eine oder andere Baum lag über dem Weg.

Jetzt, zum Schluß, wurde das Wetter  spätsommerlich, die Sonne schien, der Wind war gemäßigt, man konnte wieder auf der Terrasse frühstücken und mittags in der Sonne dösen.

Gestern sind wir dann noch mal ein bisschen rumgefahren, waren in Boderne spazieren mit dem hübschen Hafen ..

…und haben von der Erhebung der Pederskerke noch mal Landschaft angesehen.

 

Gut denn, heute letzter Tag, Nachmittagskaffe in der Abendsonne

danach ein richtig langer Spaziergang am Strand.

Noch ein letzter Blick aufs Meer

und dann ab nach Hause, packen, die Fähre geht um 9:00.

Heißt aufstehen um 6….

Bornholm 2017- mit Uncas, die Zweite

Also, diese Wetter- Apps werden ja für mein Gefühl von Psychologen gefüttert. Die sagen in der App voraus, dass den ganzen Tag über 90%ige Regenwahrscheinlichkeit ist, Facebook sagt dir „Marion, bleibe heute besser im Trocknen, für Nexø ist Regen vorausgesagt“, und seit gestern überlegst du, wie du denn den Tag gestalten wirst.

Es hat gestern Abend auch doll geregnet, und ich war froh, dass wir nicht unterwegs waren. Wir haben hier im Haus sogar eine Schüssel aufstellen müssen, es hat so stark geregnet, dass es durchs Dach getropft hat an einer Stelle.  Nicht schlimm. nur wenige Tropfen, aber das Laminat freut sich ja auch nicht, wenn da Wasser drauf steht.

Heute morgen war es trübe, aber in Ordnung, am Mittag hatte man fast das Gefühl, die Sonne käme durch. Fast. Und man hat sich gefreut, weil die Erwartungshaltung bei weitem übertroffen wurde.

Wir waren aber der Meinung, dass der ausgiebige Strandspaziergang gleich mittags stattfinden sollte und nicht erst am Abend.

Die Ostsee war deutlich aufgewühlt, stürmisch, der Strand war schmäler.

 

 

 

 

 

Dadurch, dass sich durch den starken Regen ganze Seenlandschaften gebildet hatten, war der Strand noch schmäler, und es hatte eine Stimmung, dass man die Piratenflagge gesucht hat..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photoshooting mit Uncas musste auch wieder sein.

Er wurde positioniert an einer kleinen Düne,  hat super gesessen, leider hatte er den Kopf nicht in die richtige Richtung gedreht. Was macht der  Fotograf? Richtig, er ruft den Hund beim Namen. In der Erwartung, dass der Hund wie ein Mensch den Kopf zum Fotografen dreht. Der Hund hat sich aber gefreut, dass er mit dem Ruf „Uncas“ aus seiner Haltung erlöst wurde und ist voller Freude auf den im Sand hockenden Fotografen zu gerannt 🙂

Das ist das Ergebnis:

Bei dem Anblick haben wir dann doch den Heimweg angetreten, und das war auch eine gute Entscheidung.

Aber: wir waren knapp 3 Stunden am Strand an einem Tag, der von der Wettervorhersage ganz schlecht vorausgesagt wurde.

 

Bornholm 2017- mit Uncas

Seit Ende Juli lebt Uncas, ein Australian Shephard, in unserer Familie. Das ist das schöne Tier im header. Wenn man einmal einen Hund hatte, dann fehlt einem sehr viel, wenn der Hund nicht mehr da ist.

Es ist aber auch nicht leicht, einen passenden Hund zu finden, aber: „Kommt Zeit, kommt Hund“. Uncas habe wir von einer sehr netten Familie übernommen, die sich schweren Herzens entscheiden musste, ihn abzugeben, aber sich sehr genau angesehen haben, in welche Familie er kommt. Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung, und als sie ihn uns gebracht hatten und sich dann von ihm verabschiedet hatten, hat es mich sehr berührt.

In unserer Familie wird der Hund abwechselnd als 6er im Lotto oder als Wunder bezeichnet.

Er hat sich problemlos eingelebt und ist bei allen beliebt. Er ist ein Hingucker, nicht nur optisch, sondern auch vom Wesen.

 

Wie auch immer, am Sonntag haben wir ihn mit nach Bornholm genommen.

Unseren VW Bus kannte er schon, und er hat auch die Unruhe beim Packen gespürt und sich am Sonntag früh schon mal vorsichtshalber ins Auto gesetzt 🙂

Die Fahrt auf der Fähre hat er entspannt über sich ergehen lassen, das Treppenlaufen im Pulk von Menschen hat ihn überhaupt nicht irritiert, die anderen Hunde auch nicht.

Es hieß mal, die Hunde müssten auf den Fähren Maulkorb tragen, ich hatte vorsichtshalber noch so ein weiches Klettverschluss- Ding gekauft, aber keiner der Hunde hatte so was an.

Wer weiß, wie es nächstes Jahr sein wird, wenn Stena Line die Route übernimmt.

Das Ferienhaus findet er gut, den großen Garten auch. Den Wald drumrum hat er leider am Montag gleich ausgenutzt, um auf Kaninchenjagd zu gehen, das Kaninchen hat überlebt, der Hund kam wieder. Trotzdem waren wir ganz schön erschrocken und beobachten ihn mehr bzw., wenn wir wissen, dass wir nicht immer ein Auge auf ihn haben können, muss er zwischendrin eben an die Leine.

Es ist halt mitten im Wald.

Aber nach einem relativ kurzen Spaziergang sind wir am Strand, da läuft er frei. Am ersten Tag habe ich so gedacht, sein zweiter Name kann nicht Neptun sein, Pfoten im Wasser wurden schnell wieder rausgezogen, es hätte nur noch gefehlt, dass er „Huch“ sagt.

Am nächsten Tag hatte er das abgelegt und war viel im Wasser. Besonders begeistert war ich, als er sich mit dem nassen Fell im Sand gesuhlt hat.

Von dem Sand hatten wir am nächsten Morgen alle noch was.

Fotoshootings am Strand gab es natürlich auch. das Bild im Header hat der Gatte gemacht, und dieses hier auch:

 

 

 

 

Und dieser Schnappschuss ist von mir.