Fehmarn, Tag No. 2

Strahlendes Wetter, leichter Wind, 19°,Schäfchenwölkchen.

Ein Tag für’s Fahrrad.

Aber erst sollte man sich die Kirche in Bannesdorf ansehen.

Die Eingänge sind mir gestern schon aufgefallen

Gesehen haben wir zwar keines, aber dann fiel dieses am Kirchturm noch auf:

Davon haben wir auch keine gesehen, aber das war sicher auch tageszeitbedingt.

Der Innenraum ist sehr schön, sehr liebevoll saniert.

Danach ging es weiter nach Burg. Sehr schöner Ortskern, sehr lebendig, auch durch den Markt, der gerade war. Wenn ich nicht mit dem Fahrrad da gewesen wäre, hätte es einen größeren Pflanzeneinkauf gegeben.

In eine Geraniensorte hatte ich mich verguckt, die einzelnen Blüten waren gefüllt und  2farbig. Aber die Pflanze war einfach zu groß für’s Rad. Da hat die Verkäuferin 2 kleine Ableger abgezwackt und mir gegeben, sie übernimmt aber keine Garantie dafür, dass die was werden.

Wer weiß,  ob die was werden, aber die Geste war sehr nett. In der Ferienwohnung angekommen habe ich dann erst mal einen Joghurtbecher aus dem Müll geholt und mit Erde gefüllt dafür.

Dann war St. Nicolai in Burg dran.

Das sieht von aussen kleiner aus als es von drinnen ist

Beeindruckt hatte mich dieses Triptychon

 

Noch ein Blick in den Innenraum und auf die Orgel:

Und dann ging es weiter zum Hafen und zum Yachthafen Burgtiefe, Schiffchen gucken. Nicht ohne eine Pause auf diesen komischen Wellen- Liegestühlen, die dort stehen und von denen man eine schöne Aussicht auf den Hafen hat

Und zu Hause angekommen, kommt man wieder einmal zu der Erkenntnis, dass man vom Fahrradfahren Sonnenbrand im Gesicht bekommt. 🙂

Fehmarn, die erste

Ja, das ist mal nicht Bornholm, es ist auch wesentlich kürzer als ein „richtiger „Urlaub.

Wir hatten uns im Frühjahr zu einem Kurzurlaub im Juli entschlossen, der Berliner denkt natürlich, er fährt zur Ostsee nach MeckPomm, schnell zu erreichen, wenn man nicht im Staut steht. Usedom sollte das Ziel sein, aber, vergiss es, die Insel ist in der Hochsaison ziemlich ausgebucht. Also kam die Idee auf, dass man es ja auf Fehmarn versuchen könnte, das ist zwar etwas weiter weg, aber eine Insel mit Festlandverbindung. Wir haben im Ort Bannesdorf eine kleine Ferienwohnung gefunden, gerade neu gemacht und eingerichtet, sehr schick, mit Terrasse und Gartenzugang.

Gestern sind wir angereist, über die Fehmarnsundbrücke.

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Es war noch frisch und windig gestern, wir waren noch am Nachmittag mit den Fahrrädern unterwegs, bis Puttgarden und haben den Fähren nachgeschaut.

Heute sind wir dann sehr lange in Orth durch den Hafen spaziert und haben Bötchen geschaut 🙂

Da waren aber auch Schmuckstücke dabei. Und viele!

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Bis man die so alle abgelaufen hat und diskutiert hat. Und die Bootsnamen durchgehechelt hat. „Fru Hansen“, „Grautvornix“ fanden wir gut, an „Odin“ kommt man eigentlich in keinem Hafen vorbei, genauso wenig wie an der „Lady in Red“ . Mein Lieblings- Bootsname ist immer noch „Unsinkbar 2“, aber das war ein anderer Hafen :)))

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Danach gab es noch einen Spaziergang über den Deich durch die Schafe. Ich hatte einen Leuchtturm gesehen und wollte eigentlich bis dahin laufen, habe aber die Entfernung deutlich unterschätzt.

Hundebesitzer wurden gebeten, ihre Hunde anzuleinen

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Und da war sie dann, die Wolle auf 4 Beinen:

IMG_5312 IMG_5316 Ich habe noch nie so unerschrockene Schafe erlebt. Die haben sich nicht von Fahrradfahrern oder anderen Hunden irritieren lassen. Wenn die auf dem Weg gestanden haben und gefressen haben, dann war alles andere egal 🙂

 

 

 

 

Dann schauen wir mal, wie der Tag morgen wird.