Die letzte Einschulung

Bei 3 Kindern habe ich nun 8 Einschulungsfeiern und ein Mappenfest hinter mir, bei den Großen jeweils eine Vorschuleinschulung mit kleiner Tüte und eine 1.Klasse-Einschulung mit großer Tüte, bei Eric eine Vorschuleinschulung mit großer Tüte und eine Feier zur 1.Klasse als Mappenfest, und bei allen die Einschulung zur Oberschule, die bei dem Clown am Montag stattfand. Er ist jetzt stolzer Schüler der Gustav-Heinemann-Oberschule in Berlin-Marienfelde, und so sah er nach dem ersten Treffen im neuen Klassenraum aus:

Noch mal Erdbeeren

 

Weil mir grad so erdbeerig war, habe ich gleich noch welche gestickt, die ich besser finde, weil die Kernchen nicht durch diese dusseligen french knots dargestellt sind.

Das Foto ist nicht so berauschend, ich wurschtel mit einer neuen Kamera rum .


Aber man ist ja nicht ganz doof, und ein Foto des mittlerweile in einschlägigen Kreisen des www. bekannten noch 11jährigen Clowns kann ich bei der Gelegenheit auch mal wieder zeigen:

Und weil wir ja nix auslassen, kommt noch ein Foto vom rasenden Flokati hinterher.

Erics Schulfest


Wißt Ihr eigentlich, was ein Sponsorenlauf ist? Hatten wir heute schon zum wiederholten Mal auf dem Schulfest des 11jährigen Clowns. Die Kinder erklären sich bereit, möglichst viele Runden um den Sportplatz ( oder das Schulgeländer oder..) zu laufen, sie müssen sich aber vorher Sponsoren besorgen, meistens Mama, Papa, Oma , Opa.., die pro gelaufene Runde einen bestimmten Betrag ausloben (mind. 20 ct.)Heute war wieder Schulfest, und Eric hatte 2 Sponsoren, einmal Mama und einmal Papa, jeder Sponsor hatte sich mit 50 ct. eingetragen, man will ja nicht knauserig sein, der Erlös kommt über den Förderverein direkt der Schule zu Gute, Mama ist im Förderverein auch aktiv, naja, so viel wird das Kind schon nicht laufen, also: genaugenommen pro Runde 1 €. Laufen ist er gewohnt, naja, 20 Runden, das war Erics Ziel, das wird er schaffen, 20 € wäre einem auch die Schule wert. Sein Jahrgang lief ab halb eins, der Vater des Knaben war noch nicht auf dem Fest, er sollte ja ab 14 Uhr erst zum Bedienen des Grills erscheinen.Mutter stand als Fangemeinde am Rand des Sportplatzes und war sich sehr wohl darüber im Klaren, daß sie die gesamte Summe wird zahlen müssen, da Vater noch nicht da. Ab Runde 25 habe ich mein Portemonnaie begutachtet. Der Kopf des Kindes nahm mittlerweile die Farbe einer leuchtenden Ampel an, die Sportlehrerin des Knaben, die nach jeder Runde einen Stempel auf den Oberarm drückte, meinte, der hält noch durch, und das kind lief letztendlich 50 Runden, das sind 10 Kilometer. Mutter hat sich das Geld stunden lassen und ist erst mal zum Geldautomaten gefahren. Um nichts in der Welt hätte ich ihn stoppen mögen, er lief ab Runde 20 immer weiter und meint, er hätte auch noch länger gekonnt. Der Rekord leigt übrigens bei einem Zweitkläßler mit 76 Runden, der hat danach noch am Fußballspiel teilgenommen.Gott sei Dank ist noch niemand auf die Idee gekommen, die Eltern laufen zu lassen, ich denke, nach der 2. Runde würde ich japsend im Gras liegen!