Dezember 31 2009

nun doch

Es ist selten, aber im Moment haben wir Schnee in Berlin! Die Leute holen ihre Schneeschieber aus den Garagen und schaffen sich mit den Mengen, die ja hier doch recht ungewöhnlich sind.

Der hintere Hügel ist unser VW Bus, der steht im Moment nur so da.

Und auch die mit Knöterich bewachsene Hütte sieht im Moment sehr schön aus.

August 30 2009

Kapuzinerkresse

Jetzt ist ja fast schon Herbst, zumindest klingt der Name „September“ doch schon sehr danach.
Grund genug, einmal meine verschiedenen Kapuzinerkressen zu zeigen, die ich in diesem Jahr angesät hatte. Ich habe auch fleißig Samen gesammelt, und zumindest die Kapseln der ganz dunkelroten Sorte (nennt sich „schwarze Kapuzinerkresse“) kann man von den anderen unterscheiden, die sind nämlich auch fast schwarz. Die in der Mitte ist relativ matt von den Farben, man sollte sie nicht mit den anderen zusammensetzen, sie leuchtet einfach nicht genug.

Juni 28 2009

Neue Socken und Reinhard Mey hat Unrecht

Wir hatten es alle gehofft und es hat sich als wahr erwiesen; Reinhard Mey hat Unrecht, zumindest was die Aussage „Es gibt keine Maikäfer mehr“ angeht.

Dieses Exemplar wurde (naja, ist schon 3 Wochen her, es war also eigentlich auch nicht mehr Mai) bei uns aufgefunden, aus der Regentonne gefischt und in artgerechte Umgebung, nämlich den Fliederbusch, umgesetzt. Von Zeit zu Zeit verirrt sich mal einer zu uns.

Und gestrickt habe ich auch. Der grüngelbblaue Schal ist gewachsen, 2 Paar Socken aus Schoppel Zauberbällen sind fertig, die habe ich aber nicht fotografiert, die sehen sehr schön aus, sind aber glatt rechts gestrickt völlig unspektakulär.
Aber da ist noch ein Paar Herrensocken gestern Abend fertig geworden, aus Dornröschen Leinen- Gemisch in der Farbe „Neumondnacht“.
Ich habe sie für’s Foto noch mal konfisziert. Das Muster ist aus dem „Herrensocken“ – Heft von Ewa Jostes, hat sich toll gestrickt und ist in Wolle mit kurzen Farbwechseln wirklich toll“

April 19 2009

Der Garten

Wenn man an einem sonnigen Ostersamstag über einen Markt spaziert, kann man sich nicht verkneifen, den vom Winter ramponieren Kräutergarten wieder auf zufrischen. Es ist dann auch egal, wenn man einen fassungslosen 17jährigen Begleiter dabei hat, der meint, das müsste doch nicht sein, dass man im Urlaub in Heide die Kräuter kauft, um sie dann mehrere hundert Kilometer nach Berlin zu transportieren. Nein, das kümmerte mich überhaupt nicht, und der Begleiter hat resigniert und getragen. Ein Salbei in Lilatönung, ein Oregano, ein Currykraut (das ist das wuschelig- silbrige in der zweiten Reihe), ein kriechender oder hängender Rosmarin (war mir bis dahin auch neu, dass es den in dieser Version gibt), ein Zitronenthymian und schwarze und normale Minze haben jetzt die Aufgabe, zu wachsen.

Und dann habe ich noch etwas nach dem Urlaub entdeckt: Wir haben neben der Haustür so eine Pflanzschale, mit der ich immer ein bisschen Probleme habe, weil da eigentlich nicht der richtige Platz dafür ist, es ist zu wenig Sonne , und so richtig gut gießen lassen sich die Pflanzen darin auch nicht. Ich habe auf jeden Fall vor dem Urlaub Stiefchen da eingesetzt und habe mich gewundert, als nach dem Urlaub eine vertrocknete Hortensie dazwischen war.

Da hatte jemand versucht, sich heimisch einzurichten, dann aber bald gemerkt, dass dieser Platz nicht so ruhig ist.

Sieht aber irgendwie gut aus.